Beginne mit Aktivitäten: Lesen, Arbeiten, Essen, Ausruhen. Für jede Zone definierst du Fixpunkte, wie Lichtquelle, Ablage, Sitzhöhe und Reichweite. Ein klarer Startpunkt verhindert Unordnungsschneisen, während kleine Überschneidungen Vielfalt erlauben. So entstehen ruhige Bewegungen durch den Raum. Wenn später ein Arbeitsbereich zum Musikplatz wird, bleibt die Qualität erhalten, weil Struktur und Abstände zukunftstauglich gedacht wurden.
Beobachte den Lauf der Sonne: Morgenlicht lädt zum Frühstück, Abendlicht zum Lesen. Platziere Lieblingsmöbel dort, wo sie Lichtcharakter unterstützt, statt dagegen anzukämpfen. Ergonomisch gesetzte Vorhänge, dimmbare Leuchten und warm-kalte Lichtschichten verlängern Nutzungsfenster. Licht lenkt Blick und Stimmung, verstärkt Materialwirkung und reduziert Müdigkeit. So tragen Rhythmus und Klarheit dazu bei, dass Räume länger geliebt werden.